Wie gut lässt sich Einhausen mit dem Fahrrad durchqueren? Gemeinsam mit dem ADFC beim „Grünen Blick“ wurde dies erkundet.
Start war um 14 Uhr an der Weschnitzrast. Roger Kaschek und Hilde Osterholt begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Fahrradrundtour durch Einhausen. Fachlich begleitet wurde die Tour von Mathias Maurer vom ADFC.
Auf verschiedenen Strecken durch den Ort konnte man die Situation aus Sicht eines Radfahrenden unmittelbar erleben. Enge Wege, parkende Autos, unübersichtliche Unterführungen und Kreuzungsbereiche sorgten dabei immer wieder für Gesprächsstoff. An mehreren Stopps wurden die Eindrücke gemeinsam diskutiert und Verbesserungsvorschläge gesammelt.
Besonderes Augenmerk galt der Autobahnunterführung, die von den Teilnehmenden als Gefahrenpunkt wahrgenommen wurde. Mehr Übersicht durch Spiegel, Beschilderung und regelmäßigen Grünschnitt waren hier einige der Vorschläge. Auch Fahrrad-Piktogramme auf der Fahrbahn wurden an verschiedenen Stellen als Möglichkeit diskutiert.
Positives fiel ebenfalls auf: Die Bedarfsampel bietet eine wichtige Querungsmöglichkeit und dort, wo Parkbuchten eindeutig gekennzeichnet sind, werden diese auch entsprechend genutzt.
Ein weiteres Thema war das Miteinander von Radfahrenden und Fußgängern besonders dort, wo wenig Platz zur Verfügung steht und viele Kinder unterwegs sind. Hier gilt es, Lösungen zu finden, die für mehr Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme sorgen.
Parallel zur Rundtour war der ADFC mit einem Infostand und einer gut besuchten Fahrradcodieraktion an der Weschnitzrast vertreten. Auf einer Karte konnten Besucherinnen und Besucher außerdem markieren, wo Radfahren in Einhausen bereits gut funktioniert und wo sie Verbesserungsbedarf sehen.
Bei Getränken, Kuchen und Snacks klang die Veranstaltung schließlich aus. Vielen Dank an den ADFC, alle Helferinnen und Helfer und alle, die mitgeradelt, diskutiert und ihre Erfahrungen eingebracht haben!
Ein gelungener „Grüner Blick“ diesmal aus der Fahrradperspektive.
